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Geschichte

 

Seit 1947 - Über 60 Jahre Religiöse Schulwochen in Westfalen

 

Das heißt: Etwa 1300 Mal öffneten Schulen in NRW ihre Türen und Stundenpläne und luden Mitarbeitende der Ev. Kirche von Westfalen, des Erzbistums Paderborn und des Bistums Münster ein. Diese trafen schätzungsweise 400 000 Schüler_innen, viele Lehrer_innen und Eltern. in Vorträgen, Fragestunden, Gesprächsgruppen und Gottesdiensten. Es darf nie wieder eine ideologische Verführung Jugendlicher geben. Das war der Leitgedanke nach den Erfahrungen der Nationalsozialistischen Diktatur. Aus diesem Anliegen entstanden die Religiösen Schulwochen. Schulen griffen das Angebot auf, den Schüler_innen in Vorträgen und Gottesdienst Orientierung geben zu wollen. Nach der ersten Pilotwoche 1947 engagierten sich evangelische Pfarrer und katholische

Ordensmitglieder gemeinsam, so dass die Wochen von Beginn an ein Ökumenisches Projekt waren. Später kamen evangelische Pfarrerinnen, Lehrer_innen, Pädagoginnen und Pädagogen und Theologinnen und Theologen dazu.Die Neu-Orientierung der 60-er Jahre ersetzte den Vortrag durch teilnehmerorientierte Gespräche. In kleinen Gruppen stellte man sich den aktuellen Fragen des Lebens und des Glaubens: Fragen nach der je eigenen Identität, nach Lebensträumen und -zielen, nach Werten, nach Hoffnung und Glauben.

 

Über 60 Jahre Religiöse Schulwochen: Über 60 Jahre Ökumene

 

Über 60 Jahre machen haupt- und nebenamtliche (Studierende der Theologie und Pädagogik), Mitarbeiter_innen beider Kirchen gemeinsame Alltagserfahrungen in Planung, Durchführung, Reflexion, Diskussion, Konzeptentwicklung, Beten und Gottesdienst. Sie lernen die andere Konfession und im Gespräch mit Schüler_innen, Lehrer_innen auch andere Religionen oder Einstellungen zu Religion kennen. Sie begegnen Lebenseinstellungen und Lebensphilosophien, die manchmal auf den ersten Blick gar nichts mit Religion zu tun haben (wollen). Die Religiösen Schulwochen sind im wahrsten Sinne des Wortes:

Eine ökumenische Expedition in unterschiedliche Lebenswelten.